am 02.01.2017
Österreich
Frage von Marcus tesa
Ich habe das selber erlebt, es stehen sooo viele Häuser leehr , ohne das sich wer drumm kümmert, auf der anderen seite fehlen sooo viele leistbarer Wohnräume, auf Nachfrage bei den Besitzern bekommt mann sehr Böse Antworten,, ist Ihre Sache was sie damit machen, interessiert ehh keinen, wenn mann jetzt eine so genannten Leehrraum Steuer einführt, sagen wir mal Pro leehrstenden Monat müssten 2.000 gezahlt weden, was glaubt mann wie schnell, es da wieder bezahlbarer Wohnraum gibt. , wieso lässt sich das nicht Umsetzen, da währe die Politik gefrakt oder ??????
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Keine offiziellen Parteistellungsnahmen vorhanden

Die Grünen - Die Grüne Alternative

 Bundespartei am 03.01.2017
Sehr geehrter Herr Tesa, Sie sprechen ein sehr wichtiges Thema an. In Österreich gibt es zehntausende leer stehende Wohnungen, genaue Zahlen gibt es allerdings nicht. Bautenpolitik ist nach der österreichischen Bundesverfassung Sache der Länder und somit gibt es in den Ländern auch unterschiedliche Strategien, wie mit dem Leerstand umgegangen wird. Ein Leerstands-Abgabe wäre sicherlich eine wirksame Maßnahme, die ungenützten Wohnraum mobilisiert. Dies hat z.B. in Wien unser Wohnbausprecher Christoph Chorherr gefordert (siehe auch https://wien.gruene.at/ots/gruene-wien-chorherr-leerstandsabgabe-mobilisiert-ungenuetzten-wohnraum). Vor allem ÖVP und FPÖ sind strikt gegen eine Abgabe (siehe auch http://www.vol.at/leerstandsabgabe-sorgt-fuer-scharfe-reaktionen/4489318). Allerdings ist eine Abgabe nicht das einzige Instrument, um das Leerstand-Problem anzugehen. In Vorarlberg haben wir ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung des Leerstands ausgearbeitet, das in der Koalition mit der ÖVP umgesetzt wird. So gibt es z.B. das Projekt "Gemeinnützige Makler", das es kleinen Privateigentümer erleichtert, ihre Wohnungen günstig zu vermieten. Vielen privaten Wohnungseigentümern ist der Aufwand und das Risiko des Vermietens zu hoch und da können "Kümmerer" vor Ort weiterhelfen, die ihnen diese Arbeit abnehmen, aber keine Makler im herkömmlichen Sinn sind und den Mietern das Geld aus der Tasche ziehen. Das Land übernimmt dabei das Risiko und die Haftungen für allfällige Mietrückstände. In Vorarlberg haben die Grünen auch das Modell eines "fairen Infrastrukturbeitrags" entwickelt. Dies soll sicherstellen, dass alle Gemeindemitglieder ihren fairen Beitrag für die funktionierende öffentliche Infrastruktur wie Kanalisation, Wasserversorgung, Abfallentsorgung und Straßen leisten – auch diejenigen, die Eigentümer leerstehender Wohnräume in der jeweiligen Gemeinde sind. Mit reinen Verbrauchsgebühren tragen EigentümerInnen von leerstehenden Wohnungen nichts zur Finanzierung der Infrastruktur bei, obwohl sie von dieser mitprofitieren und für die Öffentlichkeit hohe Kosten entstehen. De facto ist dies schon eine kleine Leerstandsabgabe, die den Gemeinden zu Gute kommt. Mit freundlichen Grüßen Ihr Dialogbüro der Grünen
Marcus tesa am 04.01.2017
danke sehr leider beantwortet mir das nicht ganz meine Frage, in Wien und Niederösterreich gibts Häuser die nicht irgend wie verwendet werden und immer mehr verfallen , keiner macht was dagegen ist doch voll schade
Obdachlose in der Politik am 04.09.2017
Wenn man sich überlegt, dass das derzeitige durchschnittliche Nettoeinkommen bei EUR 950,- das durchschnittliche Mietvolumen bei EUR 600,- liegt, dazu noch Gas/Strom in der Höhe von etwa EUR 60,- kommt und dann noch die Lebensmittel erworben werden sollen, was auch so etwa EUR 150,- im Monat kostet so wundert es mich nicht, dass die Klein- und Mittelunternehmen des "Luxusgüterbereichs" mit einer Kaufkraft von EUR 140,- bei Otto Normalverbraucher nicht mehr überleben können. Dies ist eine der Grundlagen, welche es am 15.10.2017 notwendig macht, dass die Obdachlosen in der Politik (ODP) am 15.10. in Wien an den Start geht.