am 05.04.2016
Teilen via

Keine offiziellen Parteistellungsnahmen vorhanden

NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum
Gerald Loacker am 06.04.2016
Ja. Es wäre darüber hinaus vor allem sinnvoll, Mindestsicherungsbeziehern, die eine Arbeit finden mittels Einschleifregelung über einen begrenzten Zeitraum die MiSi nicht total zu kürzen, sondern Zuverdienst attraktiv zu machen, um diese Personen wieder ins Erwerbsleben zu bekommen. Nach der heutigen Regelung hat der MiSi-Bezieher praktisch gleichviel, ob er 500 EUR arbeitend verdient oder nicht.
Die Reformkonservativen - REKOS
Ewald Stadler am 06.04.2016
Es ist mit Sicherheit sinnvoll, dass Leistung sich auszahlt und es somit entsprechende Anreize gibt einer Beschäftigung nachzugehen. Dass das derzeitige System diesbezüglich nicht ideal ist zeigt ein Vorzeigeprojekt in Oberösterreich für junge Asylwerber im Rahmen dessen die oberösterreichischen Industrie-Leitbetriebe 25 Lehrstellen zur Verfügung gestellt haben. Das Arbeitsmarktservice benannte rund 200 Personen, die für das Programm in Frage kamen, wovon rund 70 zu den Informationsveranstaltungen kamen und am Ende nicht einmal die 25 Lehrstellen besetzt werden konnten. Als Begründung wurde genannt, dass die Mindestsicherung höher ist als die Lehrlingsentschädigung im ersten Jahr. Quelle: http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/landespolitik/Lehrstellen-fuer-junge-Asylberechtigte-bleiben-unbesetzt;art383,2193916
Michael Schweiger am 07.04.2016
Nein, das ist Unsinn, Mindestsicherung für Alle und Ausreichend ... das führt auf Dauer dazu, dass immer weniger Menschen bereit sein werden um das was verdient werden kann zu Arbeiten zu den Zeit / Autonomie Konditionen die gegeben sind. Der Homo Oeconomicus und auch der Arbeitszwang als Modus Operandi / Vivendi gehört abgeschafft. Es geht um global organisierte Produktion und Vertreibung des Kapitalismus, inkl. seiner Proponent_innen, der Abschöpfenden Sklavenhalterklasse. Trump, Lügner, Marteschitz und Co. sollten sich einfach nicht auf die Strasse trauen können, nicht weil sie um ihr Leben fürchten müssen, sondern weil sie mit Schimpf und Schnee bedeckt würden, nicht mehr beklatscht, sondern ausgebuht, wohin aus immer sie gerade kommen. ABSCHAFFUNG DER ARBEIT ... WORKERs OF THE WORLD RELAX and PLAY ... PLAY for STAKES ... we need a Revolution, no Reformation
Blip am 09.04.2016
@Hr. Schweiger: und der Strom kommt aus der Steckdose...
Michael Schweiger am 29.06.2016
@ Blip: nein und ja, in der Wohnung kommt er aus der Steckdose, auf der Rechnung macht schon die Liefermöglichkeit mehr Kosten aus, als die gelieferte Strommenge, also kostet die Potentialität, dass etwas was Leistung genannt werden kann, gelieferte werden kann. Ähnlich sehe ich das bei der Mindestsicherung: Wir sind schon da, alle mit den gleichen und selben Menschenrechten und somit auf ¡würdige! Existenz. Ergo braucht es die Mindestsicherung, damit wir ALLE potentiell, mehr für das Allgemeine, auch weit über die individuellen, sozial-habituellen und nationalen Grenzen hinaus denkend, tun können und auch wollen. Eine deutlich unter Mindestlohn liegende Mindestsicherung ist vergleichbar mit der Behandlung eines_r Patient_in nur soweit, dass er/sie überlebt, aber nicht gesund wird. - Nicht unähnlich dem, was sich in der zwei Klassen Medizin, die sich wie ich aus eigener Erfahrung weiß längst auch hier etabliert hat, zwar weniger im Gesetz, aber doch deutlich in der Praxis. Mit wir brauchen eine Revolution, meine ich auch nicht 1917 oder 1848, 1789 bzw. doch zum Teil, aber eher die Revolution von 1968, die Verweigerung der dummen, unwürdigen Praxis des Verteilungskampfes und das Erwachen des globalen Bewusstseins.
Herr K. vor 4 Wochen
Irgendwie scheint das von @Schweiger Postulierte die logische Konsequenz zu sein, wenn man bedenkt, dass so wie es derzeit ist, in dieser demokratischen Ausprägung, jede Änderung, die jemanden zum Nachteil gereicht - und das bringt die Sache meistens immer mit sich - von einer nicht der Mehrheit angehörenden Gruppe (Lobby, politische Partei mit deren jeweiligen Haltung) "einfach" gestoppt werden kann. D.h. demokratisch bedingte Änderungen passieren somit nur dort, wo niemand ein Mandat dagegen vorzugehen und sind so minimal, dass für niemanden gravierende Nachteile entstehen. <br /> Der Wirkungsgrad des "demokratischen Motors", so könnte man sagen, lässt ziemlich zu wünschen übrig.